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Wallfahrt Walldürn 2019

 

Ein fester Bestandteil des Jahresprogramm des Buchener Frauenbund-Zweigvereins ist die Fußwallfahrt zur Frauenwallfahrt nach Walldürn. Am frühen Morgen des 3. Juli starteten die Frauen – in diesem Jahr waren es 25 -, um die rund zehn Kilometer entfernte Wallfahrts-Basilika pünktlich zum Gottesdienst um 10 Uhr zu erreichen.

Die Wallfahrt zum Heiligen Blut ist eine der großen Wallfahrten in Deutschland und wird seit dem späten Mittelalter jährlich durchgeführt. In den vier Wochen um den Juni (der genaue Termin richtet sich nach dem Ostertermin, in diesem Jahr lag er also sehr spät) kommen jedes Jahr rund 100.000 Besucher, unter anderem auch hunderte zählenden Gruppen aus Köln und dem Eichsfeld. Vereehrt wird in der Walldürner Wallfahrtskirche ein Korporale (Altardecke), auf dem sich das Bild des Gekreuzigten, umgeben von elf Häuptern Christi mit der Dornenkrone, gezeigt hatte, nachdem ein Priester den Kelch mit gesegnetem Wein darauf umgestoßen hatte.

Das Walldürner Blutwunder ist auf zahlreichen Flurdenkmalen der Region dargestellt. Auch entlang des alten Wallfahrtsweges von Buchen nach Walldürn steht ein solches Denkmal, dazu weitere Bildstöcke und Kreuze. Die Frauenbund-Gruppe machte an diesen Glaubenszeugnissen Halt, um zu singen und zu beten. Frauenbundmitglied Margot Linsler hatte mit ihrer Schwester Maritta Tessmer zum diesjährigen Thema der Regionalwallfahrt der Frauen " Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" passende Lieder, Gebete und Fürbitten ausgearbeitet.  Dazwischen lagen Wegstrecken auf den geschwiegen wurde, aber es gab auch reichlich Gelegenheit zum Erzählen. Die letzte Station vor der Basilika ist traditionell an der Walldürner Marienkirche. Beim Hochamt in der Basilika predigte der aus dem Buchener Stadtteil Hettingen stammende Franziskaner-Pater Pius Kirchgeßner. Gestaltet wurde der feierliche Gottesdienst von der Referentin für Frauenpastoral Regina Köhler mit ihrem Vorbereitungsteam. "Vertraut den neuen Wegen" sangen die Frauen in der vollbesetzten Basilika bevor es zum gemeinsamen Mittagstisch in den Pfarrsaal ging. Einige der Teilnehmerinnen blieben noch zur nachmittäglichen Andacht und zur Lichterprozession mit Frauenliturgie am Abend.

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