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Programm für das 2. Halbjahr 2019 in der Zeitung "Schwarzwälder Bote"

Programm für das 2. Halbjahr 2019

Pilgerwanderung zur Hl. Messe an der Gutenkapelle

 

Gut vorbereitet sammelte Claudia Waldvogel die Pilgerschar am Wanderparkplatz auf der Gutenhöhe in Schönwald um sich. Vom Schwarzwaldverein Neukirch kam ein gefülltes Auto vom dortigen Treffpunkt, ebenso vom Schwarzwaldverein Furtwangen. Auch die Damen des Frauenbundes Triberg kamen in Fahrgemeinschaften. Auch sonstige interessierte TeilnehmerInnen fanden sich zum Teil zum wiederholten Male ein. Nach der Begrüßung wies Claudia Waldvogel auf den monatlichen spirituellen Impuls des Frauenbundes hin. Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, so beschreibt der Liedermacher Reinhard Mey das Gefühl von grenzenloser Freiheit.

Nach idyllischen Pfaden und geschotterten Wegen erreichte die Gruppe die Hubertuskapelle, die zwischenzeitlich für standesamtliche Trauungen Verwendung findet. Ganz in der Nähe weist ein großer Findling auf die Gutachquelle hin. Dieser Nebenfluss der Kinzig, die bei Kehl in den Rhein mündet, bildet bereits nach einigen Kilometern in Triberg Deutschlands höchste Wasserfälle. In sieben Kaskaden stürzen die Wassermassen über 160 m zu Tal.

Nach dieser Pause pilgerten die Wanderer Richtung Oberort. Nach einer kleinen Steigung erklärte Claudia Waldvogel, die eine Fortbildung zur Naturführerin Rohrhardsberg mitgemacht hat, die schützenswerte Art des Auerwildes. Dieser europäische Hühnervogel liebt lichte Strukturen und große Artenvielfalt, wie sie im Schwarzwald, speziell am Rohrhardsberg und Feldberg vorkommt.

Durch die trockenen Sommer gibt es immer mehr vom Borkenkäfer befallene Bäume, die gefällt werden müssen und wenig Ertrag bringen. So bat Claudia Waldvogel im Gebet des Waldes darum, die Wärme deines Heims, den Dachstuhl deines Hauses, den Schattenspender im Sommer, das Brett des Tisches, das Holz aus dem du Schiffe baust, den Stil deiner Haue, die Tür deiner Hütte, das Holz deiner Wiege und deines Sarges - den Wald nicht zu zerstören.

Nach diesen nachdenklich stimmenden Gedanken marschierte die Gruppe weiter. An einem kleinen Weiher im Wald kann man den Stöcklewaldturm, einen bewirteten Aussichtsturm, gut sehen. Dort wies Claudia Waldvogel auf einen Schmetterling hin, der meint: „Leben ist nicht genug. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben!“

Sodann erreichte man die Gutenkapelle, eine kleine Marienkapelle vom elterlichen Hof. Dort zelebrierte der katholische Pfarrer Andreas Treuer eine hl. Messe und segnete die mitgebrachten Kräutersträuße. Der Gottesdienst wurde erstmals von den Alphornbläsern musikalisch untermalt. Im Anschluss stärkten sich die Teilnehmer noch durch eine kleine Bewirtung der Familie Hummel.

Claudia Waldvogel
1. Vorsitzende des Zweigvereins Triberg

Besuch der Freilichtbühne in Hornberg

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